Unsere Projekte - nachhaltig und fair

Headquarter des Lake Eyasi Foundation Trust
Headquarter des Lake Eyasi Foundation Trust

Mit einem Teil unserer Erlöse fördern wir Umwelt- und Bildungsprojekte in Afrika (Tansania).

 

Zur Durchführung der Projekte arbeiten wir mit dem gemeinnützigen Verein Payback to Nature e.V. zusammen. Unser Projektpartner vor Ort ist die ebenfalls gemeinnützige Organisation Lake Eyasi Foundation Trust in Tansania.

 

Payback to Nature arbeitet auf ehrenamtlicher Basis. Lediglich für Bürobedarf, rechtliche Beratung, Aufbau und Betrieb der Website wurden Gelder verwendet. So konnten nahezu 100 % der Spendengelder an die lokalen Organisationen weitergeleitet werden.

Projektregion Mangola

Ufer des Lake Eyasi
Ufer des Lake Eyasi

Die Projekte, die fairtrade media unterstützt, liegen eingebettet vom großen Grabenbruch am Lake Eyasi in Nordtansania. Die Bevölkerung besteht im Wesentlichen aus den Volksgruppen der Hadzabe, Iraqw, Datoga und verschiedenen Bantustämmen.

 

Mit einer durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge von 420 mm gehört die Region klimatisch zu den ariden Bereichen, wobei es in den Monaten Mai bis Oktober normalerweise keine Niederschläge gibt. Die Temperaturen reichen von 17 °C im Juli und August bis 33 °C im Januar und Februar.

 

Der Verwaltungsbezirk heißt Mangola, das Dorf Mikocheni. Mikocheni - da wo die Palmen wachsen - hat ca. 2.000 Einwohner und wird aus drei Unterdörfern gebildet. Eines von diesen ist das Projektdorf Kisima Ngeda. Es gibt hier weder fließendes Wasser noch ein Stromnetz. Auch sind keine angelegten Brunnen vorhanden, sondern nur ein paar Wasserlöcher und vereinzelt kleine Quellen, aus denen die Dorfbewohner ihr tägliches Trink- und Brauchwasser beziehen. Es gibt weder asphaltierte Dorfstraßen noch Landstraßen, die nach Mikocheni führen.

Eselskarren
Eselskarren

Die meisten Dorfbewohner bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Viehhaltung, Kleinbauernlandwirtschaft oder als Tagelöhner. Eine Handvoll Kleinunternehmen, wie zum Beispiel ein Kiosk, ein Friseursalon, eine Maismühle und diverse Bars und Cafes, sind im Dorf vorhanden. Hauptarbeitgeber der Region ist die Farm Kisima Ngeda mit dem dazugehörigen Resort.

 

Das durchschnittliche Einkommen im Dorf beträgt pro Person etwa 30 Euro im Monat. Durch die klimatischen Bedingungen ist Landwirtschaft nur mit Hilfe von Bewässerung möglich. Neben der Subsistenzlandwirtschaft wird der Zwiebelanbau in der Region intensiv betrieben. Die Zwiebel ist die einzige "Cash Crop" des Bezirks. Der Wochenmarkt ist im acht Kilometer entfernten Dorf Barazani gelegen und findet samstags statt.

Impressionen aus dem Dorf Mikocheni